BETT ODER KÖRCHEN – DAS IST HIER DIE FRAGE

Hallo Nico, „der nächste Hund kommt nicht ins Bett“ haben sie gesagt. Man kann ihnen auch nicht vorwerfen, sie hätten es nicht versucht. Dieser Versuch stand ganz oben auf ihrer To-Do Liste, bevor ich hier einzog. Aber das Schlafen des Dackels in einem Körbchen ist schon ein großer Widerspruch an sich. Zwei Monate ließ ich sie in dem Glauben, sie hätten damit Erfolg. Aber wer hat daran Schuld, Herrchen natürlich!
Und hier, liebe Hundekollegen, meine Anleitung:

Punkt 1 – QUENGELN, lasst sie im Glauben eure Erziehung hätte Erfolg und ihr meldet euch brav, wenn ihr mal müsst. Wichtig, das ganze morgens um 4:30 Uhr, dann sind alle genervt und keiner will aufstehen. Tadaa, ihr dürft das erste mal ins Bett.

Punkt 2 – NICHT AUFGEBEN, ihr werdet abends in euer Körbchen gesetzt, ein kurzes „fein und bleib“ und dann sind alle müde, außer du. Ihr schleicht euch ins Bett, merkt keiner und niemand will seinen Schlafplatz verlassen und dich zurück räumen.

Punkt 3 und der Wichtigste. Egal wie viele Schlafplätze im Haus stehen, -in meinem Fall gleich drei-, Teppiche, Couch und Bett sind viel bequemer. Sollen doch eure Wurstverdiener in einem „Oh-das-ist-viel-zu-hart,-aber-mit-Kissen-geht’s-Körbchen“ schlafen.
Ich drücke euch die Pfoten und empfehle noch die Nacken-und Kniekehlenposition, da ist es am gemütlichsten und vergesst nicht die Geräusche beim Wechsel der Schlafpostition, auf gutes Gelingen!

bett

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ICH SEH‘ SCHWARZ

Hallo Nico, farblich liegen wir sehr weit auseinander, das wollten unsere Wurstverdiener ganz bewusst so. Das hat aber nicht immer Vorteile, denn ich werde oft übersehen, obwohl ich alles dafür tue wahrgenommen zu werden. Ich schlummere ganz brav auf meinem schwarzen Kuschelkissen und werde lautstark aus dem Schlaf gerissen. Frauchen steht neben mir und brüllt meinen Namen, dabei liege ich praktisch vor ihren Füßen. Auch als „Stolperfalle“ wurde ich schon bezeichnet, kein ehrenwerter Name für einen stolzen Kerl wie mich.
Aber letztens habe ich meine Meister gefunden, zwei, in schwarz gekleidete, Herren klingelten und wollten unsere Heizung besichtigen. Während der eine mit Herrchen im Keller verschwand, bespaßte mich der andere. Ein Leidensgenosse, dachte ich, aber ganz im Gegenteil. Man soll diesen schwarzen Herren die Hand reichen, das würde Glück bringen. Liebe Wurstverdiener, ich hoffe auch ihr kennt diesen Brauch und die Zeiten des Suchens und Stolperns sind vorbei, denn ich bin somit ganz offiziell ein Glückshund.

schwarz

…UND DANN KAM CHARLY!

Hallo Nico, heute vor einem Jahr traten meine großen Pfoten ins Leben unserer Wurstverdiener. Sie wollten einen aufmerksamen, gelehrigen und ruhigen Dackel …. und bekamen mich. Fast hätte es nicht geklappt und ich wäre in eine andere Familie gekommen, denn eigentlich war ich schon vermittelt. Aber das Schicksal und vielleicht auch du, lieber Nico, haben neu gewürfelt. Jetzt haben sie mich am Hals und werden mich auch so schnell nicht wieder los.
Vielen Dank, liebes Frauchen, liebes Herrchen, dass ihr all die geduldigen Stunden, meist in der Kälte, ausgeharrt habt um mich stubenrein zu bekommen. Danke, dass mein Futternapf immer voll ist und ich nie frieren muss. Danke, dass ihr ein so großes Herz habt und mich „nach Ablauf der Garantie“ nicht zurückgegeben habt.
Es ist nicht immer einfach mit mir, aber alles ist genau so wie es hätte sein sollen.

Jahrestag

MEIN BRUDER, DER MINION

Hallo Nico, wie hast du das nur ausgehalten? Sie sind gelb, haben ein oder zwei Augen und starren mich wortlos im ganzen Haus an. Ich fühle mich hier unter ständiger Beobachtung und Kontrolle, aber vielleicht ist das auch gewollt. Meine Wurstverdiener haben mir keine zweite Fellnase zum Spielen gekauft, sondern diese eiförmigen gelben Dinger. Aber vielleicht ist es auch gut so, ein Zweitdackel würde sie sicher völlig überfordern.
Wie gerne lege ich mich auf Frauchens Füße, habe alles im Blick und genieße ihre Nähe, aber sie sind vor mir da, in Form von Socken. Im Bad als Seifenspender, im Bett als Bettwäsche und sogar im Auto fahren sie mit. So lebe ich nun in hier und ertrage mein Schicksal mit stummen Spielgefährten.

Minion

MEIN WEG ZUM VORZEIGEHUND

Hallo Nico, endlich war es soweit, ich durfte unter die Menschheit. Postboten und Nachbarn hatte ich schon zum Proben und nun stand mein erster Ausflug auf dem Plan. „Ich wäre noch nicht vorzeigbar“ hieß es bisher immer, aber so einen hübschen Kerl wie mich, muss man doch zeigen. Schnell ins Auto auf meinen Thron … ähm Hundedecke und schon ging es Richtung Burg, genauer gesagt zur Leuchtenburg. Nach wenigen, für Frauchen zu vielen Stufen, hatten wir den Eingang erreicht. Wir besuchten die Ausstellung, erklommen den Burgturm und warfen Teller mit unseren Träumen vom Steg der Wünsche. Kurz zwei große Hunde verbellt und Wasser aus gutem Porzellan von der netten Bedienung bekommen. Da sag noch einer, ein Dackel wären nicht vorzeigbar. Die Menschen treten mir mit Respekt und Hochachtung gegenüber, nur meine Wurstverdiener betiteln mein Verhalten als Selbstüberschätzung mit leichtem Größenwahn. Aber Frauchen holt mich mit dem pinken Halstuch schon von meinem „hohen Roß“ herunter.

PS. Heute hatte das Totenkopf-Halstuch aber Ausgang *muah*

Leuchtenburg

DAS GEHEIMNIS MEINES ERFOLGES

Hallo Nico, eigentlich wollte Frauchen diesen Beitrag „Hinter den Kulissen“ nennen, aber das wäre kein ansprechender Titel. Und da sind wir auch schon beim Thema, wie wir zu unseren Posts kommen. Frauchen schreibt aus der Situation heraus, das heißt wir haben derzeit Beiträge für die nächsten 4 Monate. Anschließend der wichtigste Teil, Fotos von mir. So ein Shooting kann schon mal ein wenig dauern, aber umso länger desto mehr Leckerli für mich. Dann geht es noch kurz durch die Bildbearbeitung, als ob ich das nötig hätte…
Für jede fertige Geschichte gibt es einen Papierfeil, den sie mit ganz viel Organisationstalent an einen Kalender klebt, für den besseren Überblick sagt sie.
Ihr seht nun mit wieviel Herz und vor allem Spontanität hier Posts entstehen. Während ihr hier also Fotos von Schneemännern mit einem Welpen anschaut, liege ich schon ganz entspannt irgendwo am Strand. Und das ist mein Geheimnis, ich weiß schon heute was morgen in ist.

Erfolg

ES KANN NUR EINEN GEBEN

Hallo Nico, seit langem hege ich den Wunsch nach einem echten Spielgefährten. Gelbe Eierköpfe (dazu gibt es bald einen Extrabeitrag) und Plüschfüchse konnten mich nicht überzeugen. Und dann zog ER ein, schwarzes Plüschfell mit rotbraunen Akzenten. „Der ist pflegeleicht, macht keinen Dreck und widerspricht nicht“, wollten sie mir mit diesem Satz irgendetwas sagen? Sie versuchten ihn mir zumindest somit schön zu reden. Aber was nützt mir ein Spielkamerad, der nicht mal quietscht und nur hübsch aussieht. Da ich ein höflicher Dackeljunge bin, nahm ich das Geschenk natürlich an. Ich ließ sie vorerst in dem Glauben, dass ich mich darüber freue und für die nächste Stunde beschäftigt sei. Armer, kleiner Plüschdackel, ihn wird wohl das gleiche Schicksal wie das, des Fuchses ereilen.

Einer

 

DER LECKERLIBAUM

Hallo Nico, Frauchen probierte sich in diesem Jahr mal wieder als Gärtner. Da wir kein großes Grundstück haben, beschäftigte sie sich mit dem Thema „Anbau in Obstkisten“. Sie hat sich schon hundert Bücher dazu gekauft, als ob das etwas bringen würde. Da ich mich mit Pflanzen und Umgraben sehr gut auskenne, wollte ich auch etwas dazu beitragen. Nachdem ich meinen schönsten Dackelblick aufgelegt hatte, ergatterte ich ein tolles neues Leckerli. Aber schlau wie ich bin, habe ich es nicht sofort aufgefressen, sonders verbuddelt. Jetzt muss es nur noch genügend regnen und ich hoffe, dass daraus ein großer Leckerli-Baum entsteht. Dann bin ich nicht mehr auf meine Wurstverdiener angewiesen, schlauer Dackel!

Leckerliebaum

EINOHRFUCHS*

Hallo Nico, unsere Wurstverdiener wollten mir meinen Einzug hier so einfach wie möglich machen. Sie überhäuften mich mit Spielsachen, damit ich nicht so allein fühle… Ich liebe meine Spielsachen, vor allem wenn sie rollen und quietschen. Aber ich soll ihnen doch mehr Respekt gegenüber zeigen und sie nicht gleich zerlegen. Hallo, ich bin ein Dackel, ein Jagdhund, ein Kämpfer und der muss tun, was er tun muss. Von Anfang an teile ich meine Körbchen (nja, ich habe mehrere) mit einem Plüschfuchs, der am Kopf (!) so schön quietscht. Wenn meine Wurstverdiener nicht da sind, sind wir beide allein und haben ganz viel Zeit. Da passiert es schon mal, dass wir übermütig miteinander spielen und das ein oder andere Körperteil plötzlich ab ist. Die sollen froh sein, dass ich immer als Sieger aus dem Spiel gehe und mir nicht irgend etwas fehlt.

*PS. Mittlerweile ist es ein Keinohrfuchs

Einohrfuchs

 

DAS BISSCHEN HAUSHALT

Hallo Nico, Samstag ist Wasch- und Saubermachtag, wenn unser Frauchen nicht arbeiten muss. Früher fiel dieser Tag wohl immer auf den Freitag, bis ich kam. „Weil man mich nicht allein lassen kann“, ist ihre Begründung. Aber wenn ich schon hier wohnen darf, möchte ich mich auch an der Hausarbeit beteiligen. Heute durfte ich die Waschmaschine kennenlernen. Eine lustige Maschine, die sich so schön dreht. Doch mein vorzeitiges Ausräumen fand Frauchen nicht so toll. Auch beim Aufhängen konnte ich ihr nicht helfen, meine Beine sind einfach noch zu kurz. Aber ich bin ein guter Lehrling und zu zweit macht sich die Hausarbeit viel schneller.

Haushalt