BRASILIEN, KALIFORNIEN, PANAMA

Wie ihr wisst, bin ich ein viel reisender Dackel. Nicht nur, dass ich meine Heimat des Öfteren bereise(n muss), auch international bin ich sehr aktiv. Meine Bestimmer schleifen mich einfach überall mit hin, dabei reicht mir doch meine Couch. Aber gut, ich tue ihnen den Gefallen, will mal nicht so sein. Frauchen war ganz stolz, dass sie am Meer war, vielleicht hätte ihr mal jemand sagen sollen, dass wir nicht im Ausland sind, auch wenn einige Orte danach klingen.

Panama

PS. Auch Frauchen hat die Haare nicht immer schön…

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HUNDERUNDE – ODER WO SIND ALL DIE HUNDEFREUNDLICHEN RESTAURANTS?

Es ist schwer ein gutes und gleichzeitig hundefreundliches Restaurant zu finden. Meine Bestimmer waren zum Abschluss ihres Urlaubes fein aus. Cocktails und Essen waren lecker und ein schönes Ambiente dazu, wenn sich die Inhaber unter die bekannten Gäste mischen und Geschichten erzählen. An jedem Tisch gab es einen Vierbeiner und wir lagen in einer Reihe entspannt und nah am Geschehen. Leider gibt es viel zu wenig hundefreundliche Restaurants, obwohl wir uns oft besser benehmen als manch Zweibeiner.

Restaurant

FLUCH UND SEGEN EINES SCHIETBÜDDELS*

Es gibt sie in schwarz, braun, weiß und grün, mal mit Henkel oder ohne und sie liegen überall zu Hause herum, der Hundekotbeutel. Meist findet er jedoch entgegen seiner eigentlichen Bestimmung Gebrauch. Frauchen hat immer einen für mich dabei und mindestens drei weitere während des Urlaubes für andere Dinge wie Muscheln, Sand und Strandgut. Dabei mag sie besonders die mit Henkel, „die kann man besser tragen“, als ob so ein Beutel ein Accessoire sei, und was bin ich da, ein Anhängsel?

*Neuerdings wird das Wort Schietbüdel auch in der (in Vergessenheit geratenen) wortwörtlichen Bedeutung für Hundekot-Beutel verwendet. (Wikipedia)

Kotbeutel

ZUR SEITE, ICH BIN ARZT – LANDARZT

Wir waren in einem Café, genauer gesagt anderthalb Stunden von unserem eigentlichen Urlaubsort entfernt. Ihr fragt euch sicher, warum man so weit für zwei Tassen Kaffee und Kuchen fährt?! Frauchen wollte und auch sie hat sich den Dackelblick schon gut von mir abgeschaut.
Aber das war nicht irgendein Cafè, es war DAS Filmhaus vom Landarzt. Bei dem Wort Arzt, hatte ich allerdings bereits abgeschalten, Frauchen jedoch war ganz happy. Nach ungefähr 45 Minuten Aufenthalt ging es den weiten Weg zurück, aber ich musste nicht laufen und sie war ganz glücklich. Das hat Herrchen gut gemacht und es hat nicht einmal weh getan.

Landarzt

WIE EIN FISCH AN DER ANGEL

Wir waren gegen 21 Uhr zwecks meiner Nachttoilette noch  einmal draußen. Ganz schön unheimlich, im Dunkeln auf einer Seebrücke, nur das Rauschen der Wellen in den langen Ohren. Wir waren zwischen den Fischern und es war eine tolle Atmosphäre.
Da Frauchen ein neugieriges Wesen ist, musste sie die Herren ein wenig ausfragen. Sie hätte sonst vor Herzdrücken nicht schlafen können. Das kenn ich, bei mir ist es aber mehr Bauchdrücken.
Die Fischer verwenden sogenannte „Knicklichter“ oder ein Glöckchen um zu sehen, ob etwas angebissen hat. Die Ostsee war aber zu ruhig und das Wetter zu warm für einen guten Fang. Egal, meine Abendmission war erfolgreich.

Angler

KARIERT IST KEINE FARBE!

Erstveröffentlichung: 01.12.2014

Es ist kariert, es stört und ist zu groß.
Aber genau wie meine Weihnachtsmütze und meine Krawatte (!) findet es Frauchen süß. Ganz toll, ich bin doch nicht süß. Ich bin ein eigenständiger, selbst bestimmender und ernstzunehmender Kerl, der nur einen schönen Tag mit seinen Bestimmern verbringen will.

Sie nennen es „Ausgehtuch“, damit ich gut aussehe… Es ging zum Wandern durch die Heimat, zu den Drei Gleichen. Wandern, eines meiner ganz großen Hobbies, kommt gleich nach fotografieren lassen. Meine kurzen Beine schmerzten, aber die Hauptsache ich war auf den Fotos süß, Ausgehtuch sei Dank!

3 Gleichen.jpg

 

EIN KÖNIGREICH FÜR EINEN DACKEL

Wie ihr bereits wisst, bin ich ein VON Schloss Tenneberg. Leider wird dieser Tatsache von meinem Umfeld wenig Beachtung geschenkt. Ich habe weder einen Thron, noch eigene Bedienstete.

Aber letztens kamen meine Bestimmer auf die tolle Idee Schloss Tenneberg zu besuchen. Das war meine große Chance, um ihnen endlich meine wahre Herkunft unter die Nase zu  halten. Jedoch war schlechtes Wetter und meine Vorfreude wurde mit einem stundenlangen Spaziergang durch den Wald zunichte gemacht. „Hunde dürfen eh nicht ins Schloss!“ war Frauchens Kommentar. Aber ich bin doch mehr als nur ein Hund!

schloss Tenneberg