WAS KOSTET DER FISCH?

Hallo Nico, an den Wochenenden soll es gesundes Essen geben, zumindest für meine Wurstverdiener. Fisch stand auf dem Menüplan und neue Gerüche machten mich noch neugieriger. Aber ich durfte nicht mal in die Nähe, machte die ganze Sache natürlich noch interessanter.
Nach dem Essen waren noch zwei große Stücke Fisch übrig und er stand unbeobachtet zum Abkühlen auf dem Tisch. Die beiden verschwanden auf die Couch für einen gemütlichen Fernsehabend. Jetzt war ich an der Reihe, es war immerhin noch eine Portion übrig. Unbemerkt und leise genoss ich dieses neue Geschmackserlebnis. In meiner Euphorie machte ich jedoch einen großen Fehler. Ich ließ zwei kleine Stücke übrig, eines davon klebte angeknabbert an der Tischkante. Als das Frauchen sah, war es mit dem gemütlichen Abend vorbei. Hätte ich nur dieses kleine Stück nicht so offensichtlich liegen gelassen, es wäre niemanden aufgefallen.
Aber anders als erwartet gab es keinen Ärger, „ich würde schon sehen, was ich davon hätte“. Leider sollten sie Recht behalten. Der kleine Unterschied des Menschenessens zu meinem Futter sind die Gewürze und die hatten es in sich. So hatten wir alle etwas von diesem wunderbaren Wochenende.

Fisch
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NICHT OHNE MEINEN LOCHER

Nach kurzer Umzugspause sind wir wieder zurück, mit mehr Ideen, Freiheiten und Sand in den Haaren/Fell. Die nächsten Beiträge sind noch aus der Zeit vor unserem Umzug, es wäre schade diese nicht zu veröffentlichen. Viel Spaß, wir freuen uns über alle (netten) Kommentare!

Hallo Nico, heute war Abhefttag und wie ich an Frauchens Grummeln erkannt habe, machte ihr das ganz besonders viel Spaß. In der Hoffnung etwas Neues zu lernen, leistete ich ihr Gesellschaft. Es kann nicht allzu schwer sein, Papierhäufchen zu machen und diese später in Ordnern zu verstecken. Besonders fiel mir dieses Ding mit dem man überall Löcher hinein stanzen konnte, ins Auge. Ein wichtiges Gerät, wie es schien. Das musste ich mir genauer ansehen, natürlich in Ruhe.
Frauchens Grummeln wurde noch lauter, als sie bemerkte, dass ich mir dieses Ding ausgeborgt hatte. Aufstehen, Dackel einfangen, Gerät aus Dackelschnauze entfernen, genervt zum Regal und weitermachen.
Leider merkte ich viel zu spät, dass diese Lochmaschine noch viel mehr kann, nämlich kleine bunte Kreise machen, die super auf Fußboden und vor allem dem Teppich aussehen. Aber der nächste Abhefttag wird kommen.

Locher

ICH WERD‘ KÜSTENHUND

Hallo Nico, du würdest vor Freude mit dem Schwanz wedeln, wenn ich dir von der verrückten Idee meiner Wurstverdiener erzähle. Du hast dich immer wohl und jung an der Ostsee gefühlt, genau wie die beiden.
Es wurden einige Tränen vergossen, aber ich war ja immer zur Stelle. Jetzt ist die Entscheidung gefallen, ich werde ein Ostseedackel.
Es liegt noch ein langer, hoffentlich sandiger Weg, vor uns.
Die beiden haben sich unser Haus wunderschön eingerichtet, das Bad gerade erst fertig gestellt. Leider steht das Haus am falschen Ort mit den falschen Leuten.
Es wird in den nächsten Monaten auf diesem Blog etwas ruhiger werden, da ich ein neues Körbchen Bett suchen muss.

Es gibt bereits geschriebene Beiträge, die dann erst einmal veröffentlicht werden, wenn ich schon längst ein Seebärhund bin, auch auf Kommentare und Posts werde ich weiterhin antworten.
Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn man in eine Gegend kommt und es sich sofort nach Heimat anfühlt. Meine Heimat ist dort, wo mein Futter, Bett und Wurstverdiener sind. Nur über die Reihenfolge sollte ich mir noch einmal Gedanken machen.

Neuanfang

DER MARMORDACKEL

Hallo Nico, heute war Backtag. Ein seltener Tag, denn Frauchen ist mehr der Kochtyp. Meine Backmattenleckerlies waren alle und Nachschub musste her. Bei dieser Gelegenheit gab es gleich noch einen hügeligen Kuchen mit Loch in der Mitte und hier ist das Rezept:
Man nehme einen interessierten Dackel und behalte ihn im Auge. Während Frauchen Butter (!), Mehl, Eier, Zitrone und Zucker vermengt, legt man sich auf ihre Füße. Einen heißen Ofen darf man nämlich auch nicht aus den Augen lassen. Das fand sie nicht gut, aber Sicherheit geht vor. Zutaten, die auf den Boden fallen, sollte man sofort beseitigen, sonst Rutschgefahr. Nach ca. einer Stunde Backen, ist dieses gut riechende Etwas fertig. Die Zeit des Abkühlens kann man sich sehr gut mit Ballspielen und Herumtoben vertreiben. Vorbereitung: 15 min, Aufräumen und den Dackel vom Mehl befreien: 30 min. Ich finde der Aufwand hat sich gelohnt.

marmordackel

BETT ODER KÖRBCHEN – DAS IST HIER DIE FRAGE

Hallo Nico, „der nächste Hund kommt nicht ins Bett“ haben sie gesagt. Man kann ihnen auch nicht vorwerfen, sie hätten es nicht versucht. Dieser Versuch stand ganz oben auf ihrer To-Do Liste, bevor ich hier einzog. Aber das Schlafen des Dackels in einem Körbchen ist schon ein großer Widerspruch an sich. Zwei Monate ließ ich sie in dem Glauben, sie hätten damit Erfolg. Aber wer hat daran Schuld, Herrchen natürlich!
Und hier, liebe Hundekollegen, meine Anleitung:

Punkt 1 – QUENGELN, lasst sie im Glauben eure Erziehung hätte Erfolg und ihr meldet euch brav, wenn ihr mal müsst. Wichtig, das ganze morgens um 4:30 Uhr, dann sind alle genervt und keiner will aufstehen. Tadaa, ihr dürft das erste mal ins Bett.

Punkt 2 – NICHT AUFGEBEN, ihr werdet abends in euer Körbchen gesetzt, ein kurzes „fein und bleib“ und dann sind alle müde, außer du. Ihr schleicht euch ins Bett, merkt keiner und niemand will seinen Schlafplatz verlassen und dich zurück räumen.

Punkt 3 und der Wichtigste. Egal wie viele Schlafplätze im Haus stehen, -in meinem Fall gleich drei-, Teppiche, Couch und Bett sind viel bequemer. Sollen doch eure Wurstverdiener in einem „Oh-das-ist-viel-zu-hart,-aber-mit-Kissen-geht’s-Körbchen“ schlafen.
Ich drücke euch die Pfoten und empfehle noch die Nacken-und Kniekehlenposition, da ist es am gemütlichsten und vergesst nicht die Geräusche beim Wechsel der Schlafpostition, auf gutes Gelingen!

bett

ICH SEH‘ SCHWARZ

Hallo Nico, farblich liegen wir sehr weit auseinander, das wollten unsere Wurstverdiener ganz bewusst so. Das hat aber nicht immer Vorteile, denn ich werde oft übersehen, obwohl ich alles dafür tue wahrgenommen zu werden. Ich schlummere ganz brav auf meinem schwarzen Kuschelkissen und werde lautstark aus dem Schlaf gerissen. Frauchen steht neben mir und brüllt meinen Namen, dabei liege ich praktisch vor ihren Füßen. Auch als „Stolperfalle“ wurde ich schon bezeichnet, kein ehrenwerter Name für einen stolzen Kerl wie mich.
Aber letztens habe ich meine Meister gefunden, zwei, in schwarz gekleidete, Herren klingelten und wollten unsere Heizung besichtigen. Während der eine mit Herrchen im Keller verschwand, bespaßte mich der andere. Ein Leidensgenosse, dachte ich, aber ganz im Gegenteil. Man soll diesen schwarzen Herren die Hand reichen, das würde Glück bringen. Liebe Wurstverdiener, ich hoffe auch ihr kennt diesen Brauch und die Zeiten des Suchens und Stolperns sind vorbei, denn ich bin somit ganz offiziell ein Glückshund.

schwarz

…UND DANN KAM CHARLY!

Hallo Nico, heute vor einem Jahr traten meine großen Pfoten ins Leben unserer Wurstverdiener. Sie wollten einen aufmerksamen, gelehrigen und ruhigen Dackel …. und bekamen mich. Fast hätte es nicht geklappt und ich wäre in eine andere Familie gekommen, denn eigentlich war ich schon vermittelt. Aber das Schicksal und vielleicht auch du, lieber Nico, haben neu gewürfelt. Jetzt haben sie mich am Hals und werden mich auch so schnell nicht wieder los.
Vielen Dank, liebes Frauchen, liebes Herrchen, dass ihr all die geduldigen Stunden, meist in der Kälte, ausgeharrt habt um mich stubenrein zu bekommen. Danke, dass mein Futternapf immer voll ist und ich nie frieren muss. Danke, dass ihr ein so großes Herz habt und mich „nach Ablauf der Garantie“ nicht zurückgegeben habt.
Es ist nicht immer einfach mit mir, aber alles ist genau so wie es hätte sein sollen.

Jahrestag

MEIN BRUDER, DER MINION

Hallo Nico, wie hast du das nur ausgehalten? Sie sind gelb, haben ein oder zwei Augen und starren mich wortlos im ganzen Haus an. Ich fühle mich hier unter ständiger Beobachtung und Kontrolle, aber vielleicht ist das auch gewollt. Meine Wurstverdiener haben mir keine zweite Fellnase zum Spielen gekauft, sondern diese eiförmigen gelben Dinger. Aber vielleicht ist es auch gut so, ein Zweitdackel würde sie sicher völlig überfordern.
Wie gerne lege ich mich auf Frauchens Füße, habe alles im Blick und genieße ihre Nähe, aber sie sind vor mir da, in Form von Socken. Im Bad als Seifenspender, im Bett als Bettwäsche und sogar im Auto fahren sie mit. So lebe ich nun in hier und ertrage mein Schicksal mit stummen Spielgefährten.

Minion

MEIN WEG ZUM VORZEIGEHUND

Hallo Nico, endlich war es soweit, ich durfte unter die Menschheit. Postboten und Nachbarn hatte ich schon zum Proben und nun stand mein erster Ausflug auf dem Plan. „Ich wäre noch nicht vorzeigbar“ hieß es bisher immer, aber so einen hübschen Kerl wie mich, muss man doch zeigen. Schnell ins Auto auf meinen Thron … ähm Hundedecke und schon ging es Richtung Burg, genauer gesagt zur Leuchtenburg. Nach wenigen, für Frauchen zu vielen Stufen, hatten wir den Eingang erreicht. Wir besuchten die Ausstellung, erklommen den Burgturm und warfen Teller mit unseren Träumen vom Steg der Wünsche. Kurz zwei große Hunde verbellt und Wasser aus gutem Porzellan von der netten Bedienung bekommen. Da sag noch einer, ein Dackel wären nicht vorzeigbar. Die Menschen treten mir mit Respekt und Hochachtung gegenüber, nur meine Wurstverdiener betiteln mein Verhalten als Selbstüberschätzung mit leichtem Größenwahn. Aber Frauchen holt mich mit dem pinken Halstuch schon von meinem „hohen Roß“ herunter.

PS. Heute hatte das Totenkopf-Halstuch aber Ausgang *muah*

Leuchtenburg

DAS GEHEIMNIS MEINES ERFOLGES

Hallo Nico, eigentlich wollte Frauchen diesen Beitrag „Hinter den Kulissen“ nennen, aber das wäre kein ansprechender Titel. Und da sind wir auch schon beim Thema, wie wir zu unseren Posts kommen. Frauchen schreibt aus der Situation heraus, das heißt wir haben derzeit Beiträge für die nächsten 4 Monate. Anschließend der wichtigste Teil, Fotos von mir. So ein Shooting kann schon mal ein wenig dauern, aber umso länger desto mehr Leckerli für mich. Dann geht es noch kurz durch die Bildbearbeitung, als ob ich das nötig hätte…
Für jede fertige Geschichte gibt es einen Papierfeil, den sie mit ganz viel Organisationstalent an einen Kalender klebt, für den besseren Überblick sagt sie.
Ihr seht nun mit wieviel Herz und vor allem Spontanität hier Posts entstehen. Während ihr hier also Fotos von Schneemännern mit einem Welpen anschaut, liege ich schon ganz entspannt irgendwo am Strand. Und das ist mein Geheimnis, ich weiß schon heute was morgen in ist.

Erfolg